Am Sonntag soll die Zauberwelt des Künstlers Bruno Weber im Limmattal die Tore schliessen. Seit dies bekannt ist, strömen die Besucher in Scharen in den Park. Und Tausende haben eine Petition für seine Rettung unterschrieben. Petitionär Martin Christen ist zuversichtlich, dass es eine Lösung gibt.

Kurz vor der angekündigten Schliessung des Parks stehen die Leute an der Kasse Schlange. Viele haben nicht gewusst, was für eine Zauberwelt sich zwischen den Bäumen oberhalb von Dietikon verbirgt.
Erst die Berichte über den Konflikt zwischen der Besitzerfamilie und der Stiftung und die drohende Schliessung hat sie auf den Park aufmerksam gemacht. Nun kommen sie zu Hunderten. 7000 waren es allein im Monat September. 2000 waren es am letzten Tag.
Grosse Unterstützung
Die Skulpturen-Welt, die Bruno Weber in lebenslanger Arbeit geschaffen hat, liegt zum grössten Teil auf Aargauer Boden. Die Besucherinnen und Besucher können nicht verstehen, dass der Park geschlossen werden soll. Über 14'000 haben eine Petition zu seiner Rettung unterschrieben. SP-Grossrat Martin Christen hat die Petition letzte Woche beim Aargauer Regierungsrat eingereicht. Er ist zuversichtlich, dass die Rettung gelingt.
Rettung in Sicht
Konkret will er nicht werden, doch Martin Christen ist sicher, dass es schon bald gelingt, den Streit zwischen der Stiftung und der Familie des verstorbenen Künstlers zu schlichten. Er ist überzeugt, dass dann auch das nötige Geld zur Sanierung und Rettung des Skulpturenparks fliessen wird.

19.10.2014

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