Der Ende Oktober geschlossene Bruno-Weber-Skulpturenpark oberhalb des Schweizerischen Dietikon kann am 4. April 2015 wieder geöffnet werden.

Stiftung und Künstlerwitwe Maria Anna Weber haben einen Weg gefunden, wie sie künftig zusammenarbeiten können: Es wurde eine dreijährige Nutzungsvereinbarung unterzeichnet, wonach die Stiftung gegen eine Abgeltung zugunsten der Familie Weber den ganzen Park bewirtschaften kann. Danach hat die Stiftung ein Vorkaufsrecht. Ziel ist es laut Stiftungsratspräsidentin Isabelle Cart, dass in naher Zukunft der Besitz des Bruno-Weber-Skulpturenparks sowie die Verantwortung für den Betrieb in die alleinige Obhut der Stiftung übergehen.
Dank des Besucheransturms, den die Ankündigung der Parkschließung auslöste, sowie der Unterstützung des Baustoffherstellers Holcim konnte der Konkurs abgewendet werden. Doch bleibe die finanzielle Situation angespannt, so Cart. Der neue Stiftungsrat ist daran, ein Betriebskonzept zu erstellen und aufzuzeigen, wie sich der Bruno-Weber-Skulpturenpark bis 2030 entwickeln soll. Im Februar will die Stiftung so weit sein, sich mit einem Betriebs- und Gesamtkonzept auf die Suche nach Sponsoren zu machen.

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