Presseinformation vom 22. März 2016

Bruno Weber Park 2016: Vision und Revision

Rückblick auf das erste Geschäftsjahr nach dem Neustart 2015

Erste Erfolge auf dem richtigen Weg

Mit Rückblick auf ein knappes Erfolgsjahr konnte das mit einer halben Million Franken veranschlagte Spendenbudget 2015 bisher zur Hälfte realisiert werden. Erfreulich ist, dass der Park während hundert offenen Tagen mehr als 23'000 Besucher zählen durfte.

Trotz der Liquiditätsbedingungen waren erste finanzielle und projektbezogene Realisierungen möglich. Jegliche Unterstützung, auch kleine und mittlere Spendenbeiträge von Gemeinden, Vereinen oder Privatpersonen tragen dazu bei, die Zukunft des Parks auf feste Beine zu stellen. Dennoch kann der Turnaround für den Projektfortschritt nur durch substantielle Gönnerbeiträge erfolgen. Wichtigste Meilensteine hierbei sind sicher auch diesjährige Entscheidungen von Stiftungen, welche wiederum das Engagement der öffentlichen Hand beeinflussen werden.

Einzigartiges Gesamtkunstwerk

Bruno Weber (1931 bis 2011) hinterlässt die schweizweit grösste Skulpturenparkschöpfung eines einzelnen Künstlers. Parallel zur breiten Industrialisierung des Limmattals – und als Antwort darauf – hat Bruno Weber während eines halben Jahrhunderts eine Kunst-Welt erschaffen und sein eigenes Verständnis zwischen Mensch, Natur und Lebensraum vermittelt. Je rasanter sich das wirtschaftlich aufstrebende Limmattal entwickelt, desto oasenhafter wirkt das scheinbar verzauberte, 15‘000 m2 grosse Grundstück mit Atelier- Wohnhaus, Skulpturen, Wald- und Wassergärten, das 2004 zur kantonal beglaubigten Schutzzone erklärt wurde.

Wechsel im Stiftungsrat

In Vereinbarung mit der Künstlerwitwe Maria Anna Weber schuf das neue, seit Dezember 2014 aktive Stiftungsratsteam aus den Bereichen Kunst, Architektur und Finanzen solide Konzept- und Umsetzungsgrundlagen. Die Spendenerhebung, mit welcher das Gesamtkunstwerk Bruno Weber weiter existieren kann, erfordert grossen Einsatz bei knapper Liquidität.

Die einjährige, intensive Stiftungstätigkeit bewogen Lukas Strittmatter seine Zeit wieder vermehrt in sein Treuhandgeschäft zu investieren. Die Bruno Weber Stiftung dankt Lukas Strittmatter für sein grosses Engagement. Neu verstärkt wird das Stiftungsgremium durch Dr. Michele Imobersteg aus Altparadies-Schlatt. Er ist Betriebsökonom und Wirtschaftsjurist mit eigener Kanzlei und wird sich mit seinen Teamkollegen/innen um die Genesung der Stiftung kümmern.

Konzept 3•7•21

Das von den Stiftungsräten Isabelle Cart und Eric Maier entwickelte und im Frühling 2015 vorgestellte Konzept 3•7•21 beschreibt und dokumentiert die geplanten Entwicklungs-, Sanierungs- und Ausbauphasen in Schritten von drei, sieben und einundzwanzig Jahren. (siehe auch http://www.brunoweberpark.ch/konzept-3721/)

Saisonstart im März

Die Neu- und Wiederentdeckung von Bruno’s Welt ist auch 2016 wieder möglich. Stiftungsrat und Parkteam freuen sich auf den Saisonstart am 26.03.2016. Unbeeindruckt von jeglicher Wetterlage meldet der Osterhase, dass er die ersten Parkbesucher mit kleinen Köstlichkeiten überraschen wird.

Für weitere Fragen erreichen Sie uns unter Tel. 079 942 23 47. Bitte beachten Sie auch weitere Informationen unter www.brunoweberpark.ch, download Pressetext und Bilder 22.03.2016 unter:  



Bildmaterial mit Bildlegenden zur Presseinformation vom 22.03.2016:

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Modell „Weinrebenpark“ (1991, Mischtechnik). Heute in Einzelteilen vorhanden, soll dieses zusammengefügt, restauriert und wieder dem Publikum zugänglich gemacht werden. Geschätzter Kostenfaktor des Gönnerprojektes: ca. CHF 60‘000.-.

Foto: Bruno Weber Stiftung

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„Weinrebenpark“ (1991, Mischtechnik) Modell der heute „Bruno Weber Park“ genannten Anlage mit bestehenden und geplanten Gebäuden, Skulpturen und Monumenten im Masstab 1:25, Ausstellungsfoto „Visionäre Schweiz“, Kunsthaus Zürich, 1991

Modellbau: Peter Bissegger, Foto: Robert Elter

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Bruno Weber Park, Dietikon
„Wassergarten mit Doppel-Flügelhund“ (1996-99, Beton, Keramik, Farbe)

Foto: Bruno Weber Stiftung

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Bruno Weber Park, Dietikon

„Wassergarten und Haus der Wandlung“ (2008 - 2012, Beton, Glas, Keramik, Mosaik, Putz, Farbe) Foto: Bruno Weber Stiftung

IMG 05, Bruno Weber Park

„Drachentor“ (1983, Beton). Im Vordergrund erste Aussenskulptur: „Quellgöttin“ (1970, Beton, Stahl, Keramik, Glas)

Foto: Bruno Weber Stiftung

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