SANIERUNGSBEDARF NACH EINEM HALBEN JAHRHUNDERT:

NEUSTART IM BRUNO WEBER PARK UND JÜNGSTE EREIGNISSE

“Als Gönner/in helfen Sie mit, Bruno Weber’s Gesamtkunstwerk zu erhalten und weiter zu entwickeln.”

— Bruno Weber Stiftung, Isabelle Cart

Nach dem Tod des Künstlers (2011) führten 2014 verschiedene Unstimmigkeiten dazu dass sich innert kurzer Zeit zwei Stiftungsgremien auflösten (2013 und 2014) und der Park unter die Stiftungsaufsicht des Kantons Aargau gestellt wurde. Diese verfügte die Parkschliessung per Ende Oktober 2014, aus finanziellen und strukturellen Gründen. Im November hat sich der neue Stiftungsrat zusammengefunden und sich unverzüglich an die Arbeit gemacht. Zur Klärung der Besitz- und Nutzungsverhältnisse wurde zwischen der Erbin und  Künstlerwitwe Maria Anna Weber und der Stiftung ein Vertrag ausgearbeitet und unterzeichnet, als Grundlage und Voraussetzung für die langfristige Instandhaltung und Konzeption. 

Mehreinnahmen aus Parkeintritten und der Umstand, dass Gönner Holcim seine weitere Unterstützung zusagte, konnte den Konkurs abwenden. Nach weiteren Spenden der Stiftungen Gebauer sowie der Ernst Göhner Stiftung  kann das von Kunsthistorikerin Isabelle Cart und Architekt Eric Maier entwickelte Konzept 3•7•21 nun weiterverfolgt und in ersten Teilbereichen realisiert werden. Die Entwicklung und Umsetzung des dazu passenden Marketing Konzeptes erfolgt durch Dr. Michele Imobersteg, Wirtschaftsjurist und Mitglied des Stiftungsrats. Der öffentliche Zugang sowie die Erhaltung und Fortführung des Gesamtkunstwerkes von Bruno Weber kann nur durch werksensible Betriebsstrukturen als auch öffentlichen und privaten Förderbeziehungen weiter bestehen. Nach dem Willen des Künstlers soll die Bruno Weber Stiftung sein Gesamtwerk über seinen Tod hinaus erhalten, dokumentieren und weiterentwickeln. 

KONZEPT 3•7•21

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